Ausgangssituation
Neben vielen anderen Mängeln wie ungenügender Strom- und Trinkwasserversorgung ist das unzureichende Bildungsangebot ein großes Problem in der Gemeinde Taha in der Northern Region Ghanas. Obwohl es einige Grund- und Mittelschulen (JHS) gibt, können die Jugendlichen dort keinen Abschluss erreichen, der ihnen den Einstieg in den Beruf oder den Übertritt an eine Universität ermöglicht.
Das führt wiederum dazu, dass die Kinder die Schule einfach abbrechen und stattdessen als Kuhhirten oder auf den Farmen der Eltern arbeiten, die meist nur zur Subsistenzwirtschaft reichen. Das heißt, dass sich die Unterentwicklung wie in einem Kreislauf fortsetzt. An diesem Punkt wollen wir ansetzen und mit einem verbesserten Bildungsangebot den Jugendlichen mehr Perspektiven für ihr Leben ermöglichen.
Was wir erreichen wollen
Unser großes Ziel ist eine weiterführende Schule in Taha zu etablieren, sodass alle Kinder der Umgebung dort ihren Abschluss machen können. Ganz nach unserem Motto: „Quality education for all“. In einem ersten Schritt müssen wir dafür zunächst die nötige Infrastruktur schaffen. Das haben wir mit dem Bau eines ersten Klassenzimmers bereits begonnen. Des Weiteren ist der Unterricht an der Schule elementar.
Momentan wird dieser von unserem Partnerverein NEA organisiert und von ausgebildeten Lehrkräften durchgeführt. Auf lange Sicht wollen wir die Schule an den Staat übergeben, um laufende Kosten zu vermindern. Wir wollen den Jugendlichen aus der Region Taha die Möglichkeit geben sich selbst eine bessere Zukunft zu schaffen. Das können sie mit einem höheren Schulabschluss, der sie zu einem Beruf oder Studium qualifiziert, erreichen.

